Bereits seit 2004/2005 führt unser Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik (IaPP) in Kooperation mit Hilarion G. Petzold bzw. der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit eine dreijährige methodische Weiterbildung in integrativer Therapie/Suchttherapie durch.

 

 

 

INTEGRATIVE THERAPIE (IT) KOMPAKT

(aus: POLY OGE: Materialien aus der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit

Eine Internetzeitschrift für „Integrative Therapie“) 

 

Johanna Sieper, Hilarion G. Petzold, Düsseldorf

 

 

1. Die Institution:

Das „Fritz Perls Institut für Integrative Therapie, Gestalttherapie und Kreativitätsförderung“ (FPI) wurde 1972 von Hilarion G. Petzold, Johanna Sieper gegründet, 1974 mit Hildegund Heinl als gemeinnützige GmbH in Düsseldorf, 1981 in der Trägerschaft des FPI die „Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit“ (EAG), staatlich anerkannte Einrichtung der beruflichen Weiterbildung am Beversee, 1985 die Schweizer „Tochter“ (SEAG). Die EAG gilt als das führende Zentrum für Methodenintegration in der Psychotherapie, für kreativitätstherapeutische und leibtherapeutische Verfahren (Integrative Leib- und Bewegungstherapie, Tanztherapie, Musiktherapie, Kunsttherapie, Poesie-/Bibliotherapie). Sie ist europaweit tätig.

 

Fachbereiche:

Supervision/OE/Coaching, Psychotherapie, Kinder-/Jugendlichenpsychotherapie, Soziotherapie/Suchttherapie, eigene Forschungsabteilung, Ausbildungen in 8 europäischen Ländern (Petzold, Sieper 1996). Universitäre Kooperationen: „Center for IBT“, Free University of Amsterdam, „Zentrum für psychosoziale Medizin“, Donau-Universität Krems.

 

Hintergrund des Verfahrens:

Die IT wurde in den kulturellen Umbrüchen, Innovationen und dem beginnenden europäischen Denken der 60er Jahre in Paris entwickelt.

 

Einflüsse:

Metatheoretisch durch Erarbeitung einer „klinischen Philosophie“ (1991a): mit Marcel, Merleau-Ponty, Ricoeur, Levinas, Schmitz für die „therapeutische Hermeneutik“, die Leibsubjekt- und Beziehungstheorie, Foucault, Deleuze, Bourdieu, Bakhtin u.a. für kulturkritische Perspektiven, Darwin, Teilhard de Chardin, Florensky, Whitehead für das Weltbild.

 

Klinisch-psychologische Einflüsse:

integrationsorientierte Ansätze (Janet, Delaye u.a.) ergänzt durch neurowissenschaftliche Perspektiven der „russischen Schule“ (A. Ukhtomsky, N. Bernstein, A. Lurija, L. Vygotskij, vgl. Petzold, Michailowa 2008) heute dann auch durch Damasio, Edelman, Freeman, LeDoux u.a.), etwicklungspsychologische: Vygotsky, Wallon, Piaget, Baltes für den „clinical lifespan developmental approach“ der IT (1992a, 1994j), sozialpsychologische: Politzer, Lewin, Moscovici u.a.

 

Praxeologische Einflüsse:

aktionale, erlebnisaktivierende Methoden wie aktive Psychoanalyse (Ferenczi), Psychodrama (Moreno), Therapeutisches Theater (Iljine), Gestalttherapie (Perls), Imaginationsübungen (Janet), Leibtherapie (Gindler/Ehrenfried, Reich/Råknes, Budo-Tradition), behaviorale Methoden (Bandura, Lazarus, Kanfer, Bernstein, vgl. Sieper 2001).

 

Als „biopsychosoziales Modell“ (2001a) ist IT aus einem polyzentrischen Netz von Wissen und Praxen, von Konzepten und Methoden hervorgegangen, einem polylogischen, interdisziplinären Diskurs von Humanwissenschaften, in welchem transdisziplinäre Erkenntnisse emergieren konnten, ein eigenständiger methodenübergreifende Ansatz in Theorie und Praxis geschaffen wurde. Die Integration dieser Komplexität wurde mit dem „metahermeneutischen Modell „vielfältiger„Ko-respondenz“ (Polylogik, Diskursivität, Habermas, Bakhtin u.a.) und durch eine nicht-lineare systemische Betrachtung (Ukhtomsky, Luhmann, Haken u.a.) angegangen. Dabei führen „multiple Konnektivierungen“ von differenten Konzepten und Praxeologien zu zwei Integrationsmodi: „schwache Integrationen“ als Heuristiken und Konzepten oder bei sehr hoher Vernetzungsdichte „starke Integrationen“ als Vorhandenes in neuer Weise überschreitende übergeordnete Modelle – beide Modi sind wichtig (2002a,b) und müssen ideologiekritisch (Petzold, Orth 1999) und empirisch abgesichert werden (Wirkungs-/Nebenwirkungsforschung, 2001a, Märtens, Petzold 2002).

 

Die IT ist eines der ersten Verfahren im „neuen Integrationsparadigma“ moderner Psychotherapie (1992a, Norcross, Goldfried 1992) mit eigenen Ansätzen der Kindertherapie, Leib- /Bewegungstherapie, Kreativtherapien (1998a; Petzold, Orth 2007), Supervision (Petzold 2007a).

 

Gründer:

Hilarion G. Petzold (*1944 Kirchen), Weiterentwicklungen mit J. Sieper, H. Heinl, Ilse Orth und vielen KollegInnen. Petzold studierte in Paris (1963-1971) Philosophie, Psychologie, Theologie (Dr. theol. 1968; Dr. phil. 1971 bei G. Marcel), in Düsseldorf und Frankfurt (1971-1979) Medizin, Soziologie, Erziehungswissenschaften (Dr. phil. 1979). 1971 Professur in Paris, seit 1979 an der FU Amsterdam (Professor für Psychologie und Psychomotorik); zahlreiche Gastprofessuren (1980- 1989 Bern, Abt. klinische Psychol. K. Grawe), seit 2000 Psychotraumatologie und Supervision, Donau-Universität, Krems. Arbeitsschwerpunkte: Vergleichende Psychotherapie, Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, Psychotraumatologie, Supervision. – mehr als1000 Veröffentlichungen (Petzold 2007h). Begründer von „Integrative Therapie. Zeitschrift für vergleichende Psychotherapie und Methodenintegration“ 1975ff. Petzold wurde von „Die Zeit“ als „Leitfigur der Psychotherapie“ und von „Psychologie Heute“ als „Universalgelehrter der Psychologie“ portraitiert (vgl. Geuter 2008; Zundel 1987; Sieper et al. 2007).

 

Verbreitung, Zahlen, Chartamitgliedschaft:

In Deutschland, Österreich, der Schweiz wird IT ab 1972 und seitdem in zahlreichen europäischen Ländern und in Übersee gelehrt. Integrative Psychotherapieformen haben große internationale Verbreitung.

 

AbsolventInnen/Mitglieder:

In Schweizer Fachvereinigungen (SPV, FSP, SIBT u.a.) ca. 300; international: ca. 3500; in Ausbildlung ca. 30; international: ca. 180. Gründungsmitglied der Schweizer Therapie Charta.

 

 

2. Menschenbild:

Therapeutisches Handeln erfordert eine – Genderperspektiven berücksichtigende - Entwicklungs- und Persönlichkeitstheorie, Gesundheits-/Krankheitslehre im Rahmen einer Therapietheorie vor dem Hintergrund eines anthropologischen Metakonzeptes, das zu fassen sucht, was zur „Hominität“, zu Wesen und Natur des Menschen gehört, über die immer wieder zu jeder Zeit und an jedem Ort von den Wesen, die sich Menschen nennen, nachgesonnen, nachgedacht werden muß, damit sich dieses Wesen beständig entwickelt und „Humanität“ geschaffen wird. 1965 wurde eine anthropologische Grundformel erarbeitet (mit den Elementen 0, 1,2, 3, A, B, C):

 

  • „Der Mensch als Mann oder Frau ist zugleich exzentrisches Leibsubjekt und als Leib zentriert in der Lebenswelt. Er ist ein Körper1-Seele2-Geist3 -Wesen in einem sozialenA und biophysikalischenB Umfeld, d. h. er steht in Kontext und KontinuumC in der lebenslangen Entwicklung einer souveränen und schöpferischen Persönlichkeit und ihrer Hominität0“.
  • Er hat in der Ko-respondenz mit dem Anderen (Levinas) und in der Interaktion mit relevanten Umwelten (Vygotsky, Lewin) die Chance, in selbstreflexiven und diskursiven Entwicklungsprozesen in der LebensspanneC und in zu gestaltenden sozialen Netzwerken und LebenslagenD seine Hominität0 und eine komplexe Persönlichkeit zu entwickeln: d.h. ein kohärentes und zugleich pluriformes SelbstI mit einem leistungsfähigen, transversal operierenden IchII und einer konsistenten, aber flexiblen IdentitätIII.
  • Integrative Identitätstheorie und -therapie differenziert 5 „Säulen der Identität“: 1. Leiblichkeit, 2. Soziales Netzwerk, 3. Arbeit/Leistung/Freizeit, 4 materielle Sicherheiten, 5. Werte. Die zentralen Begriffe (Fettdruck und Siglen) wurden mit Anschluß an sozialwissenschaftliche Theorien spezifisch definiert (2002b).

 

Ein differentielles und integratives Therapieverständnis folgt aus dieser komplexen Sicht.

 

 

3. Gesundheits/Krankheitsverständnis:

Die IT kennt eine „anthropologische Gesundheits/Krankheitslehre“, die die gesellschaftliche Dimension fokussiert und auf die Kernkonzepte „multiple Entfremdung“ für kollektive und individuelle Pathogenese und „multiple Zugehörigkeit“ für die Salutogenese zentriert. Daneben gibt es eine „allgemeine“ und „spezielle“ klinische Krankheits/Gesundheitslehre, die einen verwobenen Prozess von „Salutogenese/Pathogenese über die Lebensspanne“ annimmt. Sie gründet im Kernkonzept „multipler Stimulierung“ des Menschen durch vielfältig interagierende Einflüssen aus der Umwelt, in die er eingebettet (embedded) ist, und die verleiblicht (embodied) werden: mit salutogener Stimulierung (protektive Faktoren, z.B. Anregung, Herausforderung, Support, Konsolidierung) und mit pathogener Stimulierung (Risiko- und Belastungsfaktoren). In Auswertung der empirischen entwicklungspsychologischen Longitudinalforschung (Petzold et al. 1993) wurden herausgearbeitet:

 

  • Pathogenesefaktoren: 1. Genetische/somatische Einflüsse und Dispositionen, 2. Entwicklungsschädigungen (frühe und in der Lebensspanne), 3. adversive psychosoziale Einflüsse (Milieufaktoren), 4. Negativkarriere im Lebenslauf, 5. internale Negativkonzepte, 6. Auslösende aktuale Belastungsfaktoren, 7. Diverse Negativeinflüsse als ungeklärte Faktoren. Salutogenesefaktoren: 8. Entwicklungsförderung (frühe und in der Lebensspanne), 9. konstruktive psychosoziale Einflüsse, 10. Positivkarriere im Lebensverlauf, 11. Internale Positivkonzepte, 12. aktuale Unterstützungsfaktoren (2001a).
  • In der „speziellen Krankheitslehre“ wurden störungsspezifische Modelle (z. B. Genese von depressiven, posttraumatischen Störungen usw.) entwickelt (Petzold et al. 2002).

 

 

4. Therapieverständnis:

Therapie hat 1. eine klinisch-kurative, 2. gesundheitsfördernde, 3. persönlichkeitsentwickelnde, 4. eine kulturkritische Aufgabe. Sie geht differentiell vor und zielt: a) somatotherapeuisch auf die körperliche Realität des Menschen, b) psychotherapeutisch auf die seelische, c) nootherapeutisch auf die geistige, d) soziotherapeutisch auf die sozioökologische Realität. Ein überaus reiches Repertoire an psycho-, körper- und kreativtherapeutischen Methoden und „kreativen Medien“ (Petzold, Orth 2007) wurde deshalb in der IT für ihre Arbeit in intersubjektiven therapeutischen Beziehungen und in den Polylogen netzwerkorientierter Behandlung entwickelt. „Vier Wege der Heilung und Förderung“ bieten eine differentielle Praxeologie:

 

I. Weg: kognitives Verstehen/Bewußtseinsarbeit → Einsicht in biographische Determinierungen, neue Sinnfindung durch Evidenzerlebnisse

II. Weg: Emotionale Differenzierungsarbeit, parenting, Durcharbeiten →, Nachsozialisation, Bekräftigung von Grundvertrauen

III. Weg: Erlebnisaktivierung, Trainig → Förderung assertiven und kreativen Verhaltens, Persönlichkeitsentfaltung

IV. Weg: Solidaritätserfahrung, empowerment → Förderung persönlicher Souveränität (2002a)

 

Forschungsgestützt wurden 14 Heilfaktoren herausgearbeitet. Sie werden indikationsspezifisch eingesetzt. Das Verfahren und seine besonderen, störungsspezifischen Vorgehensweisen wurden mit guten Ergebnissen empirisch evaluiert und als nebenwirkungsfrei/-arm befunden (2001a; Märtens, Petzold 2002). In der Verbindung der Ergebnisse moderner Psychotherapieforschung mit denen neurowissenschaftlicher und psychologischer Forschung (Petzold, Sieper 2008) und mit fundierten philosophischen Positionen, politisch engagiertem Handeln und einer kreativen Praxeologie (Petzold, Orth 2007) liegt die besondere Charakteristik des Integrativen Therapieverständnisses.

 

 

Adressen:

EAG, Wefelsen 5, D- 42499 Hückeswagen, T: 0049 2192 858-0 - http://www.Integrative-Therapie.de

 

 

Literatur

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